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... aber in unseren Augen die beste seit der Erfindung des königlichen Spieles selbst: Fernschach ohne Postweg, automatische Partien- und Turnierverwaltung, Dokumentation, Analyse und so weiter mit Partnern aus der ganzen Welt, wir sind alle mit Begeisterung dabei (auf der Plattform www.redhotpawn.com).

Bei den Ergebnissen gibt's natürlich Licht und Schatten, aber als Familien-"Clan" sind wir stark und in den Clan-Spielen ungeschlagen.

Eine ganz realistische Form dabei ist Blitzschach, zum Beispiel klassisch 5 Minuten pro Spieler und Partie, wo man sich direkt virtuell am Brett gegenüber sitzt (die Uhr wird automatisch gedrückt, aufgeschrieben wird auch automatisch). Letzte Woche mit Carl hatten wir parallel Skype mit Webcam offen, so dass man sich beim Grübeln sehen und nachher gemeinsam die Partie analysieren konnte, über 10,000 Kilometer physische Entfernung hinweg!

Wer Lust auf eine Partie oder eine Runde Blitzen hat, bitte einfach per e-mail melden!
Kategorie: Allgemein
Von: Frieder

23. März 2008: von Karin Teil 2

Frohe Ostern!

Ostersonntag, der 17. Tag unseres wunderbaren und einzigartigen Singapur-Urlaubs, hat auch hier dieselbe Bedeutung wie bei uns in Deutschland. Ebenso der Karfreitag (Good Friday genannt). Der Ostermontag, hier allerdings kein Feiertag, wird unseren Aufenthalt beschliessen, denn am Dienstag fliegen wir wieder zurück in die Heimat. Kaum vorstellbar, dass es dort geschneit haben soll!

Little India Indian vegetarian meal Underwater World Underwater World Singapore River Boat Merlion


Nach unserem ersten Bericht ging es mit den Highlights genauso weiter, wie es begonnen hatte, nur leider ohne Ilse und Olivia, die nach Frankreich und Wien gereist sind. Frieder kümmerte sich aber neben seiner täglichen Berufstätigkeit in rührender Weise um uns, gab uns tolle Tipps und führte uns zu einem Umtrunk an den idylischen East-Coast-Strand, wo wir in totaler Urlaub-am-Meer-Atmosphäre einen herrlichen Abend verbrachten.

Ferry Pulau Ubin Thian-Hock-Keng-Temple getrocknete Tintenfische Chinese meal Thomas und Laure

Gemeinsam mit einem französischen Paar (Frieder's Kollege Thomas mit Verlobter Laure), welches zu einem Kurzbesuch hier zu Gast war, kamen wir in den Genuss eines ganz besonders köstlichen chinesischen Essens, in unseren Augen ein Festessen, zu dem Frieder uns eingeladen hatte. Überhaupt war für unser leibliches Wohl immer bestens gesorgt, denn wenn wir nicht auswärts assen, kochte Jhonalinda die leckersten Gerichte, natürlich asiatisch. Übrigens wird immer mit Stäbchen gegessen und auch wir haben es jetzt einigermassen im Griff.

Wir liessen uns durch die bunten Strassen von Little India treiben und natürlich auch von den unwiderstehlichen Düften zu einem typischen Essen verführen, welches auf einem Bananenblatt serviert wurde (“very hot and spicy”).
In die Shopping-Malls der Orchard Road flüchteten wir vor dem Platzregen, nach Pulau Ubin vor dem Trubel der Stadt.
Eine Bootsfahrt auf dem Singapore River war ein Muss, der Spaziergang durch Tajong Pagar ein Zufallstreffer, der Besuch des ältesten taoistischen Tempels Singapurs (Thian-Hock-Keng-Tempel) ein (be)sinnliches Erlebnis und die Besichtigung des Raffles Hotels unvermeidbar.

Für heute haben wir uns noch den Botanischen Garten mit dem wohl grössten und berühmtesten Orchideengarten der Welt (?) vorgenommen.

Die Zeit ist wie im Flug vergangen, die schönen Tage vorbei. Das alles muss nun erst einmal verarbeitet werden. Ausserdem ist der Speicher vom Fotoapparat voll.

Vielen, vielen Dank Ihr lieben Rummels für Eure Gastfreundschaft und Fürsorge, Eure Geduld, Eure Aufmerksamkeit und Zuwendung und ganz besonders fuer Eure Freundschaft.

Kategorie: Allgemein
Von: Frieder

16. März 2008: von Karin

Seit gut einer Woche helfen Heinz und ich unseren Freunden und Gastgebern Ilse und Frieder den voraussichtlichen Rekord von 288 Besucher-Übernachtungen im Jahr 2008 zu halten. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn wir haben noch 8 Tage vor uns.

Singapur ist voller Gegensätze. Der erste Blick auf der Fahrt vom Flughafen Changi zu Rummels nach Hause hat uns eine moderne Metropole mit funkelnden Glaspalästen und Hochhaustürmen präsentiert. Wir waren beeindruckt, wie gepflegt und sauber die Strassen aussehen und wie grün die ganze Stadt ist. Blumen, Palmen und Grünflächen ziehen sich an fast allen Strassen entlang. Parks, Gärten und sogar Naturreservate liegen wie grüne Inseln in vielen Stadtteilen.

in My Wife's Place Holland Village am Strand von Sentosa in Bedok im Foodcourt Kräuter Dragonfruits


Die Vielfältigkeit des gesamten asiatischen Kontinents konnten wir ansatzweise erahnen in den verschiedenen Stadtteilen wie Chinatown, wo wir in einem hinduistischen Tempel als Zuschauer an einer Zeremonie zur Götterverehrung teilnehmen durften oder Arab Street, wo Heinz sich fühlte, wie Peter Scholl-Latour während einer Reportage aus Vietnam oder Kambodscha.

Chinatown Tempel Besuch von Peter, Susan und Emma Emma und Olivia Moschee im arabischen Viertel Lasten-Fahrrad im Regen

Die Liste der Highlights unserer bisherigen Erlebnisse:

- das Wiedersehen mit 3\5 der Familie Rummel
- das Kennenlernen des guten Geistes der Familie, Jhonalinda
- Olivias Geburtstagsfeier zum 18. in der Bar des Stamford-Towers im 70. Stock mit gigantischer Aussicht über das nächtliche Singapur
- unser zweiter Hochzeitstag am Strand der Insel Sentosa mit Erfrischung im südchinesischen Meer
- das unüberschaubare Angebot von verlockenden asiatischen Gerichten in den unzähligen Food-Courts, die es in allen Stadtteilen gibt (die Einheimischen essen morgens, mittags und abends dort, denn hier wird gekocht wie zu Hause!)
- das kühle Bier (welches in Krügen serviert und immerzu nachgeschenkt wird, sobald man einen Schluck abgetrunken hat) in der urigen Kneipe “My Wifes Place”
- die zwei Tage Zwangspause wegen Dauerregen (waren sehr erholsam und heilsam fuer meine Viruserkrankung der ersten drei Tage)
- die Einkaufstempel der Orchard Road
- die mysteriösen Kräuter, Wurzeln, Vogelnester im chinesischen Kaufhaus
- der Abend mit Freunden von Rummels, die zu Besuch kamen und fuer die wir ein europäisches Essen kochen durften (war für uns eine Ehre)

Wir sind sehr glücklich und dankbar fuer das bisher Erlebte und dafür, dass wir die Gastfreundschaft von Rummels noch eine weitere Woche strapazieren dürfen. Was wird diese bringen? Wir sind gespannt und setzen diesen Bericht fort, bevor wir nach Hause zurückkehren.

Kategorie: Allgemein
Von: Frieder

08. März 2008: Laufen in Singapur

Eine alte Läufer-Binsenweisheit: Laufen kann man überall.

Laufen ist hier wie überall ein Ganzjahressport, man braucht aber nur die Ausrüstung für den Hochsommer. Ausserdem kann man 24 Stunden am Tag laufen, denn praktisch alle Strecken sind gut beleuchtet und völlig sicher.

Wie schon in Wien laufe ich möglichst immer von zu Hause los, um die Zeit optimal zu nutzen (in Wien kann "von zu Hause" auch von Allianz Hietzinger Kai heissen).

3 Beispiele für Möglichkeiten speziell aus meiner Sicht:
Bukit Batok Nature Park - Plus: herrliche Natur, dicht an zu Hause - Minus: sehr klein

Bukit Gambok Stadium - Plus: 8 Bahnen, Grünruhelage (ähnlich wie Marswiese in Wien) - Minus: gerade wegen Renovierung der Laufbahn 2,5 Monate geschlossen, und das ausgerechnet vor meinem geplanten Nachtmarathon im Mai.

Lake Jurong - Plus: Parkanlage aussen drum herum und Chinese und Japanese Garden auf 2 Inseln, eine Mischung aus Wienerwaldsee und Park Schönbrunn Minus: 40 Minuten Anlaufweg also nur für lange Einheiten geeignet

Vielleicht nehme ich mal eine Kamera zum Laufen mit und veröffentliche ein paar Bilder hier - was meint Ihr, liebe Leser?
Kategorie: Allgemein
Von: Frieder